Zu den Publikationen
Zur gutachterlichen Bemessung seelischer Schmerzen. JSt 2026/Heft 3, 199–209.
Gemeinsam mit Mag. Tanja Guserl. Der Beitrag verbindet die österreichische Dogmatik der seelischen Schmerzengrade nach Holczabek (1976) und Barolin ua (1994) mit den psychologischen Standards multimethodischer Diagnostik, klinischer Funktionsanalyse und Beschwerdenvalidierung. Wir entwickeln ein achtstufiges gutachterliches Vorgehen; ein eigener Abschnitt widmet sich der Begutachtung Minderjähriger.
Interventionsorientierte Begutachtung beim persönlichen Verkehr. ZKE Nr. 4/2026, 284–295.
Gemeinsam mit Dr.in Marianne Waldenmair. Bei hochstrittigen Eltern stößt die klassische familienpsychologische Begutachtung an methodische Grenzen. Wir stellen den interventionsorientierten Ansatz als Ergänzung vor: Das Gutachten wird in Teilen eingereicht, angeordnete Maßnahmen werden evaluiert, Empfehlungen können im Verlauf angepasst werden. Eine Eskalationsmatrix verankert die Interventionen im familien- und kindesschutzrechtlichen Instrumentarium; ein Praxisfall illustriert das Vorgehen.
Qualitätskriterien für familienrechtliche Sachverständigengutachten und deren Überprüfung – Aktuelle Entwicklungen im deutschsprachigen Raum. AJP/PJA 8/2026 (im Druck).
Gemeinsam mit Dr.in Marianne Waldenmair. Der Beitrag gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen zu Qualitätskriterien familienrechtlicher Begutachtung im deutschsprachigen Raum und diskutiert Ansätze für deren systematische Überprüfung.
Methodenkritische Stellungnahmen in Pflegschaftsverfahren: Qualitätssicherung zwischen Anspruch und Wirklichkeit. iFamZ 1/2026, 74–80.
Gemeinsam mit Dr.in Marianne Waldenmair. In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, was Qualität bei Sachverständigengutachten ausmacht und wie diese überprüft werden sollte. Auf Basis einer Umfrage unter Fachkolleginnen und -kollegen beleuchten wir die aktuelle Praxis methodenkritischer Stellungnahmen und zeigen auf, wo Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen.
Artenschutz für Sachverständige? Eine Stellungnahme. iFamZ 2024, 155–156.
Gemeinsam mit Dr.in Marianne Waldenmair haben wir eine Stellungnahme aus Sicht der psychologischen Sachverständigen zu einem gleichnamigen Artikel von Dr. Reinhard Huter, Richter im Senat des Landesgerichtes Feldkirch, in der Zeitschrift für Ehe- und Familienrecht (EF-Z) veröffentlicht.